Behandlungsmethoden, Wege in der Therapie

Bei welchen Problemen benötigen Sie eine Beratung, ggf. eine Psychotherapie?
Warum suchen Sie jetzt Hilfe? Was möchten Sie erreichen?

Zu Beginn und im Verlauf der Therapiesitzungen werden wir über ihre Ziele
für die Therapie sprechen, diese sind z.B.:

die Besserung des psychischen Befindens,
das Erreichen von Einsichten
,
bessere Konfliktlösungen,
Zugang zu bisher nicht genügend gelebten Fähigkeiten.

Beschwerden und Probleme stehen oft im Zusammenhang mit der Biographie,
mit Erlebnissen im Lebenslauf und mit früheren und aktuellen Beziehungen.
Dies wird in einer Psychotherapie gemeinsam herausgearbeitet.
Die Einbettung des Erkrankungsbildes in ihre
individuelle Biographie werde ich mit Ihnen besprechen
Ihre Beziehungen und die
Art der Beziehungsgestaltung werden wir betrachten.

Diagnose und diagnostische Möglichkeiten:
Vor jeder Therapie gehört eine Diagnose.
Nach Absprache mit Ihnen werden auch Testmethoden angewendet.
z.B. Testverfahren zur
Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften,
Testverfahren zur Beurteilung einer Depression oder der Gedächtnisleistung.

Behandlungsverfahren:
Psychotherapie bedeutet die Anwendung
gesprächstherapeutischer Techniken.
Gemeinsam mit Ihnen werde ich einen Behandlungsplan erstellen.
Ich wende sowohl die tiefenpsychologisch fundierte Behandlungsmethode an,
als auch Strategien der
verhaltenstherapeutischen Methode.
Ferner beziehe ich die
Traumarbeit und imaginative Techniken
(Tagtraum-Methoden, das Katathyme Bilderleben) ein.

Der
körperliche Ausdruck (Gestik, Mimik, Präsenz, Körperausdruck)
werde ich ggf. miteinbeziehen -falls Sie einverstanden sind- auch die Methode
"Rollenspiel" und einer videogestützten Therapie.
Die
Arbeit am "Körpergefühl" ist bei psychosomatischen Erkrankungen
und bei seelischen Störungen oft wichtig. Neben
biographischen Gesetzmäßigkeiten
sind Gesichtspunkte aus der anthroposophischen Medizin von Bedeutung,
z.B. inwieweit aufbauende und abbauende Kräfte im Menschen wirken
und wie
gesundheitserhaltende Kräfte gefördert werden können.

Eine medikamentöse, psychopharmakologische Therapie kann ggf. sinnvoll sein,
sowie naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten, z.B. die Heilpflanzenkunde,
sowie ernährungsmedizinische Gesichtspunkte und die orthomolekulare Therapie
(= Behandlung auf wissenschaftlicher Grundlage mit Substanzen, die normalerweise
im Körper vorhanden und die für die Gesundheit wichtig sind,
wie z.B. die Gabe von Vitamin D oder B12 bei einer Mangelsituation).
Falls Sie einverstanden sind, ist die Zusammenarbeit mit ihrem Hausarzt möglich,
dies ist z.B. für Laboruntersuchungen sinnvoll.

Ferner gibt es z.B. kunst- und auch sozialtherapeutische Methoden,
die ergänzend zur psychotherapeutischen Behandlung sinnvoll sein können.
Eine Zusammenarbeit mit entsprechenden Therapeuten ist möglich.

Literaturhinweise